Unter dem Titel „Ganzheitliches Produktschutzmanagement – Vorgehen zur Entwicklung zukunftsrobuster Schutzkonzeptionen“ zum 10. Symposium für Vorausschau und Technologieplanung wurden Möglichkeiten zum präventiven Produktschutz erläutert.

Zusammenfassung:
Die Produkte des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus sowie verwandter Branchen wie der Auto-mobilzuliefer- und Elektroindustrie sind weltweit erfolgreich, aber häufig Opfer von Imitationen. Zu-nehmend werden auch komplexe Hightech- und Investitionsgüter imitiert. Das vernichtet Arbeitsplätze, bringt die Industrie um die Rendite ihrer Investitionen in Forschung und Entwicklung und bedroht die Wettbewerbsfähigkeit vieler Unternehmen. Zum Schutz vor Produktimitationen bedarf es der Entwicklung innovativer, technischer Schutzmaßnahmen und ganzheitlicher Schutzkonzeptionen. Diese Arbeit zeigt, wie solche Schutzkonzeptionen erarbeitet und implementiert werden. Zentral dabei sind die Identifizierung des individuellen Bedrohungspotentials und die Realisierung eines umfassenden Produktschutzes auf Basis von zukunftsrobusten Schutzmaßnahmen.

Weiterhin erleben wir die voranschreitende Entwicklung maschinenbaulicher Erzeugnisse in Richtung technischer Systeme mit inhärenter Teilintelligenz. Diese Systeme sind in der Lage, sich den Wünschen des Anwenders und ihrer Umgebung anzupassen. Hieraus entstehen völlig neue Anforderungen an den Produktschutz – ein ganzheitliches Produktschutzmanagement wird wichtiger denn je.

Den kompletten Beitrag finden Sie unter:
Eckelt, Daniel; Gausemeier, Jürgen; Peter, Stefan: Ganzheitliches Produktschutzmanagement – Vorgehen zur Entwicklung zukunftsrobuster Schutzkonzeptionen. 10. Symposium für Vo-rausschau und Technologieplanung 334: S. 333-344, Nov. 2014